Lamm ist da!

Ein Prachtexemplar! riecht noch nach Kräuterwiese und wir wissen schon beim zerlegen, wie gut es schmecken wird. Wie und wo wir die verschiedenen Teile zubereiten, verraten wir Euch natürlich hier. Die Nierchen mussten wir natürlich sofort essen.

Scharf anbraten, mit altem Balsamico ablöschen, bisschen Honig dran und mit Zitrone, Salz und Pfeffer servieren. Ein Traum!

Austern sammeln auf Sylt

Zu Besuch bei unserem Freund Peter Klint auf Sylt, wurden wir zu den besten Austernsammelstellen der Insel geführt. Es ist kaum zu glauben, wie viele Austern es bei Ebbe zu sammeln gibt. Außerdem haben wir in den Salzwiesen noch Queller, Salzmelde und Strandwegerich mitgenommen und daraus ein leckeres Menü gezaubert:

Den Queller von harten und dunklen Stellen befreien und ca. 8-10 Minuten kochen und mit Olivenöl und Zitronensaft anmachen. NICHT SALZEN! Tipp: Wir haben den Queller, in einem Sieb über dem Topf mit kochendem Wasser gelegt, um ihn zu dünsten.

Salzmelde nur kurz blanchieren. Abtropfen lassen und mit Olivenöl und Blaubeeren mischen.

Strandwegerich schmeckt ähnlich wie Koriander und eignet sich deshalb sehr gut zu Schalentieren. Wir haben kurzerhand ein Pesto draus gemacht und das geht so:

Strandwegerich, Pfeffer, rote Chilischote (ca. 1/3 vom Standwegerich), Knoblauch, Zitrone und Olivenöl zusammen fein mörsern und ab auf die gegrillte, oder frische Auster. Jaaaaaaa, Austern kann man auch ziemlich easy grillen. Einfach geschlossen auf den Grill legen und ca. 5-10 Minuten (je nach Größe) garen lassen. Wenn sie sich leicht öffnen lassen, sind sie fertig zum geniessen.

Kochen gegen die November-Depression

Was gibt es schöneres, als in den kalten, grauen Monaten den Kochtopf rauszuholen um langsam geschmorte Fleischgerichte zuzubereiten. Eins von diesen zahlreichen Gerichten wollen wir Euch nicht vorenthalten:

Huhn in Rotwein

Pro Nase 2-3 Hühnerunterschenkel (enthäutet)

Rotwein (am besten den gleichen den man im Glas hat)

Gemüsestampf

Am besten eignen sich die, zur Zeit angebotenen Gemüsesorten, wie Pastinaken, Kartoffeln, rote Beete, Kürbis, Sellerie, Karotten, etc.  –

Milch, Butter, Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Beilage

Grüne Bohnen

Bauchspeck vom Schwein

Zwiebeln

Rote Beete Blätter

So, das Rezept ist eigentlich ziemlich simpel und knallt deswegen um so mehr. Gut ist auch, das man auf Grund der langen Einkochzeit des Weins, schonmal das ein, oder andere Gläschen probieren kann.

Wir fangen an mit den Hühnerbeinen. Die kleinen werden erstmal mit ein wenig Olivenöl etwas farbig gebraten und dann mit Rotwein und Brühe abgelöscht. Man nimmt ca. 50/50 Wein und Brühe bis alle Füsschen untergegangen sind. Alles zum kochen bringen, Temperatur runter und langsam einköcheln lassen. Die erste Stunde mit Deckel und später ohne, damit die Flüssigkeit verdampfen kann und die Sosse einreduziert. Das kann und sollte locker noch 2 Stunden dauern.

Jetzt haben wir genug Zeit um das vorhandene Gemüse zu putzen und in kleine Stücke zu teilen. Möglichst gleich groß um einen gleichen Garpunkt zu erreichen. Harte Sorten, wie rote Beete, oder Sellerie sollten hierbei zuerst in den Topf wandern. Alles sollte dann aber nach ca. 3o min. rumgeköchel von der Flamme genommen werden, um mit etwas Milch und Butter gestampft zu werden. Bitte hierfür einen Kartoffelstampfer benutzen und keinen Pürierstab, oder ähnliches. Alles muss ganz behutsam zusammengemantscht werden. Ist es zu dick, mit Milch nachfüllen. Würzen – Fertig!

Die grünen Bohnen kann man, während die Gemüsesorten kochen, zubereiten. Die Böhnchen kurz in Salzwasser kochen und dann mit dem Speck zusammen, in einem Topf mit Butter, andünsten. Wer mag, kann ein paar, kleingewürfelte rote Zwiebeln dazu geben und mit frischen Knoblauch abschmecken. Weniger ist hierbei mehr!

Guten Appetit

Bahn fahren

Guerilla-Paket für die lange Zugfahrt ohne Fernseh-Koch-Menü:

Tiroler Bergkäse

Hirsch-Landjäger

Baguette

Wein nach Wunsch

Messer und Korkenzieher

Gläser

Fenchel-Carpaccio mit Orangen

Schnell und einfach:

Fenchel dünn schneiden, oder besser noch hobeln.

Orangenfilets schneiden

mit Fenchelgrün, Pfeffer und Salz würzen.

…und zum Schluss noch einen Schuss Orangenöl drüber. Fertig!

Reste essen

Hier ein kleines Rezept, wie man aus den Resten vom Risotto noch eine kleine Schweinerei zaubern kann. Es kommt aus der sizilianischen Ecke und heisst dort Arancini, was übersetzt „kleine Orangen“ heisst:

here it is:

Risotto vom Vortag zu kleinen Kugeln formen und mit Mini-Mozarella füllen.

Erst in verquirltes Ei, dann in Mehl und wieder zurück ins Ei und zum Schluss in Paniermehl wenden.

Für ca. 4-5 Minuten in sprudelndes Öl (Raps oder Sonnenblumenöl) geben.

Wenn sie schön goldbraun sind, rausnehmen, abtropfen lassen und essen.