Kitchen Guerilla Sommer Rezepte mit Nikon1 – Teil 1

Leckere und mediterrane Sommerrezepte von Kitchen Guerilla mit Nikon1

Und nach einer langen Regenzeit scheint wieder die Sonne über den Dächern von Hamburg… Laut Wetterbericht, wenn auch das gute Wetter nicht von Dauer sein soll, konnten die meisten diese Woche wieder etwas Sonne tanken… In der Zwischenzeit ließen wir uns auch von dem guten Wetter anstecken und haben mit der freundlichen Unterstützung von Nikon für Euch paar leckere mediterane Sommerrezepte ausprobiert. Nikon hat uns für unsere Rezeptbilder eine Nikon1-j1 zur Verfügung gestellt. Damit werden wir für euch unsere Rezepte fotgrfieren und auch die Kamera noch mal testen.  Hier kommt das erste Teil unserer kleinen Küchengeschichte für Euch…

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Jewish Aspirin oder Hühnersuppe

Nichts hilft besser gegen eine ausgeprägte Erkältung als eine heisse, selbstgemachte Hühnersuppe! Dafür habe ich auf dem Markt ein halbes Suppenhuhn gekauft und ein bisschen Wintergemüse. In diesem Fall:

Lauch, Kartoffeln (Linda), Pastinaken, Petersilienwurzeln, Möhren, krause Petersilie und Knollensellerie.

Das Huhn wird, so wie es ist, mit kaltem Wasser bedeckt und für ca. 2 Stunden langsam gekocht. Zum würzen nehme ich nur Salz, Pfefferkörner und  3-4 Lorbeerblätter. In der Zwischenzeit schäle ich das Gemüse, wasche es und schneide es in gleich große Würfel. Wenn das Huhn fertig ist, kann es sich erstmal an der frischen Luft abkühlen. Die somit gewonnen Brühe heben wir natürlich schön auf.

Das Gemüse hab ich mit einem Hauch Olivenöl in einem großen Topf angeschwitzt. Alles, bis auf den Lauch und die Petersilie. Die kommen zum Schluss rein. Nach ca. 5 Minuten anschwitzen lösche ich dann alles mit der Brühe ab und lasse es so ca. 20 Minuten köcheln. Die Zeit nehme ich mir, um das Hühnchen zu enthäuten und von Knochen zu lösen. Alles kleingezupft, oder geschnitten hüpft dann wieder brav zurück in den Topf. 5 Minuten vor dem Servieren kommt noch der Lauch und die Petersilie dazu. Mit groben Pfeffer und Salz abschmecken und fertig!

Mein Tipp: lieber ein bisschen mehr Wasser zum Huhn geben und ordentlich viel Hühnerbrühe entstehen lassen. Abfüllen und einfrieren. Pimpt dann die nächsten Gerichte 😉

Kochen gegen die November-Depression

Was gibt es schöneres, als in den kalten, grauen Monaten den Kochtopf rauszuholen um langsam geschmorte Fleischgerichte zuzubereiten. Eins von diesen zahlreichen Gerichten wollen wir Euch nicht vorenthalten:

Huhn in Rotwein

Pro Nase 2-3 Hühnerunterschenkel (enthäutet)

Rotwein (am besten den gleichen den man im Glas hat)

Gemüsestampf

Am besten eignen sich die, zur Zeit angebotenen Gemüsesorten, wie Pastinaken, Kartoffeln, rote Beete, Kürbis, Sellerie, Karotten, etc.  –

Milch, Butter, Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Beilage

Grüne Bohnen

Bauchspeck vom Schwein

Zwiebeln

Rote Beete Blätter

So, das Rezept ist eigentlich ziemlich simpel und knallt deswegen um so mehr. Gut ist auch, das man auf Grund der langen Einkochzeit des Weins, schonmal das ein, oder andere Gläschen probieren kann.

Wir fangen an mit den Hühnerbeinen. Die kleinen werden erstmal mit ein wenig Olivenöl etwas farbig gebraten und dann mit Rotwein und Brühe abgelöscht. Man nimmt ca. 50/50 Wein und Brühe bis alle Füsschen untergegangen sind. Alles zum kochen bringen, Temperatur runter und langsam einköcheln lassen. Die erste Stunde mit Deckel und später ohne, damit die Flüssigkeit verdampfen kann und die Sosse einreduziert. Das kann und sollte locker noch 2 Stunden dauern.

Jetzt haben wir genug Zeit um das vorhandene Gemüse zu putzen und in kleine Stücke zu teilen. Möglichst gleich groß um einen gleichen Garpunkt zu erreichen. Harte Sorten, wie rote Beete, oder Sellerie sollten hierbei zuerst in den Topf wandern. Alles sollte dann aber nach ca. 3o min. rumgeköchel von der Flamme genommen werden, um mit etwas Milch und Butter gestampft zu werden. Bitte hierfür einen Kartoffelstampfer benutzen und keinen Pürierstab, oder ähnliches. Alles muss ganz behutsam zusammengemantscht werden. Ist es zu dick, mit Milch nachfüllen. Würzen – Fertig!

Die grünen Bohnen kann man, während die Gemüsesorten kochen, zubereiten. Die Böhnchen kurz in Salzwasser kochen und dann mit dem Speck zusammen, in einem Topf mit Butter, andünsten. Wer mag, kann ein paar, kleingewürfelte rote Zwiebeln dazu geben und mit frischen Knoblauch abschmecken. Weniger ist hierbei mehr!

Guten Appetit