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Namibia Travel Diary: Essen wie die Steinzeitmenschen

Wer sich Paleo-konform ernährt, isst wie unsere Vorfahren: kein Zucker und Getreide, dafür viel Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse. Aber was ist dran an der Diät? Um dem Trend auf die Spur zu gehen, sind wir mit dem ZDF nach Namibia gereist und haben uns von Uhreinwohnern zeigen lassen, wie die Sache mit dem Jagen und Sammeln funktioniert

Sich zu ernähren wie dereinst Neandertaler, macht das Sinn? Abgesehen davon, dass der Verzicht auf Süßigkeiten und chemische Zusätze sicher nicht verkehrt ist: Wir sind skeptisch, wenn’s um Paleo geht. Grund genug, um der Sache nachzugehen!

BackblechBackblech

Gemeinsam mit unserem Freund und Experimental-Archäologen Werner Pfeifer sind wir deshalb zu den »San« nach Tsumkwe in Namibia gereist. Die »Buschmänner« sind echte Jäger und Sammler – ihre Methoden kommen denen unserer Vorfahren extrem nah. Jeder Tag beginnt für sie mit der Suche nach essbaren Wurzeln und Kräutern. Damit die 25-köpfige Dorfgemeinschaft satt wird, sind die Frauen und Kinder zum Teil mehrere Stunden unterwegs. Ihre Ausbeute: Buschkartoffeln zum Beispiel. Die stärkehaltigen Wurzeln haben tatsächlich etwas Ähnlichkeit mit herkömmlichen Kartoffeln. Außerdem: verschiedene Grünpflanzen, die unserem Spinat gleichkommen. Gegen Nachmittag gehen dann die Männer auf die Jagd nach Tieren. Das erfordert lange Fußmärsche und gute Fähigkeiten im Spurenlesen. Besonders Antilopen und Springhasen stehen hier regelmäßig auf dem Speiseplan.

Ob wir es bei unserem Besuch im afrikanischen Busch schaffen, ein Tier zu erlegen, und wie es aussieht, wenn Koral auf allen Vieren über staubigen Wüstenboden kriecht, seht ihr in der ZDF-Reportage:

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