Guerilla Rezept – Kartoffel-Käse-Frikadelle

Guerilla Rezept - Kartoffel-Käse-Frikadelle

Wenn zuhause Kartoffeln gekocht werden, dann meistens so viel, dass am nächsten Tag noch etwas von den leckeren Erdäpfeln übrig ist. Denn diese gelben Knollen sind nicht nur gesund und sättigend, sondern auch unglaublich vielseitig. Gebraten, püriert, gebacken, frittiert, oder als Salat. Die Kombi aus püriert und gebraten ist besonders lecker.

 

Dieses Rezept eignet sich herrlich für einen „Lefrover-Tag“. Der Kühlschrank wird ausgemisstet und aus den übrig gebliebenen Zutaten muss ein Gericht gezaubert werden. Was bietet sich da besser an als eine cremige Kartoffelmasse, in die man nach freier Schnauze alles einrabeiten kann, um sie anschliessend zu panieren und zu braten. Das folgende Rezept kann also als Leitfaden verstanden werden. Wichtig ist ein wenig Mehl für die Bindung und der Maisgrieß für das Knuspergefühl. Die Krönung des Ganzen ist ein „verlorenes Ei“. Wie ihr das ohne Probleme hinbekommt zeigen wir Euch HIER.

 

Zutaten:

  • 500 g Spinat
  • 500 g gekochte Kartoffeln
  • 150 g Bergkäse
  • 4 Eier
  • 1 EL Mehl
  • Maisgrieß
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • 1 rote Peperoni
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die gekochten Kartoffeln einfach mit der Hand zerdrücken und zu einem groben Stampf verwandeln. Fein gehackte Kräuter, Mehl, den geriebenen Käse, Salz und Pfeffer dazu geben und schön vermengen. Aus der Masse jetzt Kartoffel-Frikadellen formen und in dem Maisgrieß wenden.

 

Als nächstes in einer heißen Pfanne die Kartoffel-Käse-Frikadellen von beiden Seiten goldbraun anbraten.

 

Der Spinat wird einfach gründlich gewaschen und für ca. 3-4 Minuten in kochendem Wasser blanchiert. Mit etwas Olivenöl, Salz & Pfeffer abschmecken und auf die Kartoffel-Frikadellen geben. Zum Schluß noch das pochierte Ei auf den Spinat geben und mit etwas Peperoni garnieren. Das Ei zerläuft nach dem Anstechen auf dem Spinat und die krosse Kartoffel beinhaltet flüssigen Käse, der sich nun mit allem auf dem Teller verbindet. Eine herrliche Schweinerei.

 

Wie bereits erwähnt kann man dieses Rezept für fast alle „Leftovers“ verwenden. Ob Wurstbrät, Speck, Gemüse, oder verschiedenstes Grünzeug. Hier lässt sich alles köstlich verbinden und aufbrauchen. Versprochen!

 

Wir wünschen Euch guten Appetit!

Eure Kitchen Guerilla