Empty Bottles – Buddleship „Steelyard Pale Ale“

Empty Bottles - Buddleship "Steelyard Pale Ale"

Bereits vor einem Jahr berichtete ich aus der frisch eröffneten  Hamburger Brauerei Buddleship. Ein extrem entspannter Simon Siemsglüß empfing mich und zeigte mir seine bis Dato gebrauten Biere, die mich von Anfang an überzeugten. Nicht ganz neu ist das „Pale Ale“ von Simon, aber jetzt erst viel es mir vor die Füße und schwappte ohne große Umwege in meine nach Hopfen und Malz verlangende Kehle.

 

Der Stiliard (Steelyard) bezieht sich auf eine Enklave der Hanse, die sich im 15. Jahrhundert mitten in London an der Themse niederliess. Passender Name für ein in Hamburg gebrautes Bier nach englischer Brauart.

 

Die auf dem Etikett versprochenen Biscuitnoten kommen erst nach ein paar Schlücken, da ich mich erstmal mit den recht krassen Bitternoten auseinandersetzen muss. Ganz schön Wumms hat diese Hopfigkeit. Im ersten Moment verlassen meine Zunge die Geschmacksnoten süß, salzig und sauer, doch schon ein paar konzentrierte Schlucke später kommt zumindest „süß“ wieder zurück. Da ist er also der leckere Biscuit, der von der verwendeten und erstklassigen Malzsorte „Maris Otter“ kommt, die wie beim Augustiner im aufwendigen „Tennenmalz“ Verfahren hergestellt wird und somit geschmacklich schön gegen die, ich betone es noch einmal, explizit „heftigsten Hopfenaromen“ gegen an schippert.

 

Dieses Bier fällt ganz klar nicht unter die Kategorie „Saufbiere“, denn die 40 Bittereinheiten schaffen es nur im 0,33 Liter Gebinde die Geschmacksgrenzen meiner Zunge zu beanspruchen. Es lohnt sich aber ganz klar dieses Bier einmal aufzumachen um sich der gewaltigen Herbheit hinzugeben.

 

Prost!

Euer Malz Davis

Malz Davis Empty Bottles

 

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