Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 30. Ramen-Bar

Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 30. Ramen-Bar

Es gibt Restaurants, die machen auf und brauchen erstmal eine gewisse Zeit, um sich herumzusprechen, Stammgäste aufzubauen und sich so richtig „einzugrooven“. Selten ist es der Fall, dass ein Restaurant eröffnet und sich, ab der ersten Minute, Menschentrauben vor und in dem Gastraum bilden, weil es sich wie Lauffeuer herumspricht, dass es hier die besten japanischen Nudelsuppen der Stadt gibt.

Die Ramen-Bar hat sich auf genau diese spezialisiert und bietet die Suppen in verschiedensten Variationen im ehemaligen Kitsune Izakaya, im Eppendorfer Weg an. Dass es die besten der Stadt sein müssen, liegt natürlich erstmal daran, dass es der einzige Laden in Hamburg ist, der diese köstlichen Suppen anbietet. Wer, aber einmal vor Ort davon probiert hat, weiß, dass es sehr schwer sein wird, die Qualität und Frische zu toppen.
Keine Zusatzstoffe, keine Fertigprodukte, und nur originale Produkte aus Japan kommt in den Topf. Selbst die Küchencrew wurde extra aus Japan eingereist, damit bloss alles so schmeckt, wie in der Heimat.

Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 29. Ramen-Bar

Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 29. Ramen-Bar

Um sich einzustimmen gibt es eine feine Auswahl an Vorspeisen wie zum Beispiel die handgemachten Teigschiffchen „Yaki Gyoza“, oder die in Sake und Sojasoße eingelegten und gekochten Eier. Klingt komisch? Bestellt es Euch und ihr werdet verstehen, wovon wir sprechen. Die knusprig ausgebackenen Hühnerkeulen „Karaage“ machen extrem Spaß und könnten krosser und saftiger nicht sein. Zudem wurden sie bereits vom Knochen getrennt bevor sie in einer dicken Panade im heissen Fett frittiert wurden.

Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 29. Ramen-Bar

Die Suppen kommen in 3 Grundausstattungen. Auf Sojasoße, Meersalz oder Miso-Basis. Die Miso-Suppe besteht aus fermentierten Sojabohnen und kommt an unseren Tisch mit Schweinefleisch-Scheiben, Pak Choi, Frühlingszwiebeln und der überaus wichtigen weiß-rosa gestrudelten Fischpasten-Scheibe. Diese Scheibe erst, macht eine Suppe zu einer Ramen. Schmeckt fast nach nichts, ist aber immer mit dabei. Egal, die Suppe hingegen hat es in sich. Intensiv, fast buttrig und sehr cremig. Butter ist allerdings nicht drin enthalten, erfahren wir. Es gibt Suppen mit Butter, aber die Miso kommt ohne aus. Fantastisch lecker und eine ordentliche Portion.

Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 29. Ramen-Bar

Überraschung war, dass es außer Sake und japanischem Bier eine große Auswahl an Highballs gibt. Gründer der Ramen-Bar sind nicht etwa japanische Gastronomen im klassischen Sinne, sondern dahinter steckt eine japanische Firma, die sich in erster Linie mit der Kühlung von Computersystemen auseinander setzt. Vor 5 Jahren haben die Besitzer dann entschlossen, einen guten japanischen Mittags-Tisch für Ihre Kunden aus der Heimat zu etablieren und auch das wurde schon sehr gut angenommen. Das Restaurant Zipang bietet traditionelle Küche für einen wirklich sensationellen Kurs an. Da bleiben hungrige Hamburger natürlich auch nicht lange fern.

 

 

Nach den ersten Monaten des Ansturms, hat sich die Küchencrew über Ostern zurückgezogen, um an ihrer Kapazität zu arbeiten und die Rezepte der Suppen den Geschmäckern der Kunden anzupassen. Die Vorschläge und Anregungen werden hier sehr ernst genommen, um so viele Menschen wie Möglich glücklich zu machen. Wer dennoch keinen Tisch bekommt, oder erst dann einen ergattert, wenn die Suppen leer sind, der solle sich in Geduld üben. Denn wie sagte schon Konfuzius „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“

Wir wünschen Euch guten Appetit! Hadakaimasu!

Ramen-Bar:

 

Öffnungszeiten:

  • Montag:          Geschlossen
  • Dienstag:        18:00 – 23:00
  • Mittwoch:       18:00 – 23:00
  • Donnerstag:   Geschlossen
  • Freitag:           18:00 – 23:00
  • Samstag:         18:00 – 22:00
  • Sonntag:         18:00 – 21:00

 

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