Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 24. Dim Sum Haus

Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 24. Dim Sum Haus

Dennis Kwong und seine Frau Mary-Ann führen das chinesische Restaurant bereits in 3. Generation. Vor weit über 50 Jahren kam Dennis Opa, der bereits in Guangzhou und Hong Kong mehrere Lokale führte und sich jedoch durch die politische Situation im Land bedroht nach Deutschland absetze.

 

Zu dieser Zeit gab es in Hamburg bereits 7 China-Restaurants, wo er als Koch Arbeit fand. Mit dem verdienten Geld holte er seine Familie nach Hamburg, um mit Hilfe dieser, 1964 das 8. Restaurant mit chinesischer Küche zu eröffnen.

Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 24. Dim Sum Haus
Wu Gok Taro ist eine echte Spezialität und kann nur von wenigen Köchen zubereitet werden
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Har Gau, 11 x gefaltete Reisteigbällchen mit Scampi-Füllung
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Wo-Dip, mit Schweinefleisch und China-Lauch

Spezial-Gebiet war von Anfang an die kantonesische Küche mit ihren kleinen handgemachten Teigtaschen, genannt Dim Sum. Unglaublich viele Variationen, dieser meist gedünsteten und im Bambuskorb servierten Köstlichkeiten finden den Weg an den Tisch. Meeresfrüchte, Fleisch, Gemüse… Für jeden ist etwas dabei.

Was man allerdings wirklich erwähnen muss: Die wichtigste Zutat muß der Gast selbst mitbringen –  ZEIT! Hier kommen alle Speisen traditionell in die Mitte und werden geteilt. So hat jeder Gast eine größere Auswahl und alle können mehr experimentieren und ausprobieren.

Lieblingsplätze Hamburg – Bericht 24. Dim Sum Haus
Jack Kwong erzählt von seinem Vater, der das Haus vor 50 Jahren eröffnete
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alle geheimen Rezepturen, sorgfältig aufgeschrieben.

Alle Speisen werden immer noch nach den original Rezepten des Großvaters gekocht und im Abstand von 4 Jahren werden ausgebildete Köche aus China eingeflogen. Dennis Vater Jack Kwong zeigt mir sogar die alten handgeschriebenen Kochbücher seines Vaters, in denen alles feinsäuberlich erklärt und auch alle „No-go´s“ aufgeschrieben sind. Zum Beispiel ist es absolut verboten Auberginen mit Curry zu würzen, oder Tofu mit Honig zu kombinieren.

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das Heiligtum: die alten Kochbücher des Großvaters

Das Dim Sum Haus gehört zu den authentischsten Adressen kantonesischer Kochkunst und wartet mit „echten“ Traditions-Speisen auf Euch. Krosse Peking-Ente, gekochter Schweinebauch (bei Interesse danach fragen, da dieser nicht auf der „deutschen“ Karte steht, genauso wenig wie die Hühnerfüße). Oder der perfekt gegarte Hummer aus dem Wok. Der große Andrang chinesischer Gäste bestätigt übrigens, dass es hier nach echter kantonesischer Küche schmeckt.

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die Pekingente
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nicht auf der „deutschen“ Karte… Schweinebauch!

Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch bei den tollen Gastgebern Dennis und Mary-Ann und vielleicht sehen wir ein paar von Euch auch hier wieder.

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Mary-Ann, Olaf und Dennis nach einem 4 Stunden-Essen…

Wir wünschen Euch viel Freude dabei….

DIM SUM HAUS

  • Adresse: Kirchenallee 37 , D-20099 Hamburg
  • Telefon.:  +49 (0)40 280 23 12
  • Fax:  +49 (0)40 241 777

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